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Donnerstag, 9.09.2010

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Weinzinger: Kritik am FMA-Verbot für Fremdwährungskredite

Ende von Fremdwährungskrediten schaden Häuselbauer, Bauwirtschaft und Handel - Kritik auch an Ausnahme für vermögende Kunden



Linz, 2010-03-22 (fpd Nr. 222) - Heftige Kritik übte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und Finanzsprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Lutz Weinzinger daran, "dass die Finanzmarktaufsicht nun wirklich ernst gemacht hat und Fremdwährungskredite somit ab sofort verboten sind. Lediglich für vermögende Kunden, die über ein ausreichendes Einkommen verfügen, soll in Zukunft eine Neuvergabe von Fremdwährungskrediten möglich sein." Es zeige sich, so Weinzinger, „wie bereits in der Vergangenheit wiederholte Male, dass die FMA nichts anderes ist als der Handlanger für die Banken.“

 

"Dieses FMA-Verbot kostet die Kreditnehmer in Österreich jährlich mehrere Milliarden an höherem Zinsaufwand", kritisierte der FPÖ-Finanzsprecher und sprach wörtlich "von einem netten Körberlgeld für die Banken." Weinzinger nannte Zahlen: "Eine zwingende Kreditaufnahme in Euro bedeutet Mehrkosten für die Konsumenten und aus Bankensicht Mehreinnahmen von bis zu rund 1,6 Mrd. Euro. Damit allein wäre die beabsichtigte Bankensteuer schon um das Dreifache übertroffen und somit wohl ad absurdum geführt."

 

Der FPÖ-Finanzsprecher zeigte abschließend auf, „dass diese Maßnahme auch eine volkswirtschaftlich schädliche Umverteilung bedeutet. Betroffen sind in erster Linie Privathaushalte und hier vor allem die Häuselbauer, in weiterer Folge das Bau- und Baunebengewerbe sowie der Handel. Profiteure sind schließlich die Banken, die offenbar in Österreich ein geschützter Bereich sind. Ihrerseits verwenden sie das Geld restriktiv zum Aufbau von Eigenkapital oder für Spekulationen, sie werden aber sicherlich nicht im selben Ausmaß Eurokredite vergeben. Der nunmehr eingeschlagene Weg geht bedauerlicher Weise zu Lasten der Bürger und der Familien, die sich Eigentum in Form von Eigenheimen schaffen wollen.“


 

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